Filmtipp der Woche: THE ROAD

Mein Filmtipp der Woche: The Road

Es ist eine sehr schöne Realitätsbeschreibung der US-Amerikanischen Situation. Scheint ’ne Art Real-Doku Soap zu sein. Nicht schlecht gemacht.

Um etwas genauer zu werden muß man doch erwähnen, dass nachdem Roland Emmerich mit „2012“ im letzten Winter die Erde komplett zerstört hat, auch einige Menschen außerhalb der Arche überlebt haben und sich der Situation in einer Endzeit à la „Mad Max“ stellen müssen. Wie in „Cast away“ gilt es für den Protagonisten aus der Not eine Tugend zu machen, um zu überleben. Nicht ohne seinen Sohn, macht er sich auf, um wie seine suicidale Frau ihm geheißen hat „in den Süden“ zu wandern. Schön ist das nicht! Denn die Welt ist mittlerweile von Menschen ohne Zivilisationseinflüsse bevölkert und eine „Dawn of the Dead“ Stimmung führt diese vom Darwinismus in den Kanibalismus. Seit den 70s in denen Filme wie „Lebendig gefressen“ und „Nackt unter Kanibalen“ Kassenerfolge im Kino waren, ist das Essen von Menschen nicht mehr so dramatisch inszeniert worden. Eine Kritik an unserer Fleisch essenden Gesellschaft? Vielleicht, es werden in „The Road“ Menschen schäbig in unerträglich engen Räumen, ähnlich wie wir das aus den großen Mastbetrieben der Fleischindustrie (vgl. Tiere essen) kennen, als Nahrungsquelle gehalten und sukzessive in Teilen sogar lebendig filetiert. Der Hunger treibt’s rein!

Abgesehen davon geht es eigentlich um eine Vater – Sohn Story. Der Vater (Viggo Mortensen) der ehemals als gläubiger amish Farmer Seite an Seite mit Han Solo einen Mord mitaufgeklärt hat, um später auch noch als König zurückzukehren führt seinen Sohn erfahren durch alle Gefahren direkt zum Meer an den Strand. Um es vorweg zu nehmen: dort stirbt er und kotzt Blut.

mehr: www.imdb.com

Director:

John Hillcoat

Writers:

Cormac McCarthy (novel), Joe Penhall (screenplay)

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