Fake? Der Karma Chakh soll angeblich unter fairen Arbeitsbedingungen in Pakistan und Indien hergestellt werden.

Fake? Der Karma Chakh von Van Bo Le-Mentzel soll angeblich unter fairen Arbeitsbedingungen in Pakistan und Indien hergestellt werden.

Der Karma Chakh soll unter fairen Arbeitsbedingungen in Pakistan und Indien hergestellt werden.   |  © Van Bo Le-Mentzel

Der Karma Chakh soll unter fairen Arbeitsbedingungen in Pakistan und Indien hergestellt werden. | © Van Bo Le-Mentzel

Van Bo Le-Mentzel legt einen Schuh vor, den er zu fast 100 % dem Converse Chuck Taylor Chucks nachempfunden hat. Über ein Start Next Crowdfunding Projekt hat er sich seine Nachahmung komplett vorfinanzieren lassen und hat somit keinerleih finanzielles Risiko. Er gibt den Weltverbesserer und Gutmenschen, indem er vorgibt die Schuhe fair und nachhaltig produziert zu haben. Ich finde es sehr fragwürdig diese Schuhe, die er ohne Entwicklungskosten, ohne Designkosten, ohne Werbebudget und ohne Vertriebskosten verkauft, zu einem Preis von 69 Euro anzubieten. Schuhe dieser Art findet man im preiswerten No Name Sneakers Einzelhandel für ca. 10 Euro. (z.B. http://www.bonprix.de) Diese Art von Nachahmungen lassen sich in Ländern wie z.B. Pakistan, Sri Lanka oder Indien, wo er diese Schuhe zu angeblich fairen Bedingungen herstellen lassen hat zu ca. 1 Euro Produktionskosten/Paar herstellen.

Das selbe gilt für die 2. Edition von Shai Hoffmann, der zumindest seine eigenen Fotos gemacht hat. http://www.startnext.de/karma-chakhs2

Besonders fragwürdig erscheint mir an den Geschäftsgebahren von Van Bo Le-Mentzel, dass er seine Produktfotos von einem Converse Händler kopiert/geklaut hat und sein eigenes Label (was augenscheinlich Lucky Strike nachempfunden ist) auch für den Laien einfach zu erkennen, per Fotomontage (vgl. Photoshop) zusammengebaut hat. Warum fotografiert Van Bo Le-Mentzel seine Produkte nicht einfach selbst sonder klaut fremde Fotos? Für mich sind das „Bad Karma Chakhs“. Warum er auch noch Urheber geschützte phonetische Gleichheit bei der Namensfindung benutzt bleibt sein Geheimnis. (vgl. Tschibo ./. Cibo Mato; http://brandinside.de)

Ich vermisse eine genaue Aufstellung der Kosten und einen Verteilerschlüssel an die angeblich fair bezahlten Produzenten. Wie teuer ist die Produktion, wer bekommt wie viel vom Verkaufspreis der sehr teuren Schuhe?

Zu dem Thema habe ich einen sehr interessanten Artikel von Franziska Klün in der ZEIT gefunden.

„Markenprodukte nachzuahmen, ist immer brandgefährlich“

Sehr viel interessanter ist der Ansatz von den Adbustern, die schon seit über 10 Jahren gegen Sweatshops aufrechte und angeblich fair produzierte Sneakers anbieten (siehe: Adbusters)

Online Converse Chucks preiswert im Webshop Chucks.me kaufen

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